Feststellanlagen
Brandschutz
Feststellanlagen sichern feuerhemmende Türen, die im täglichen Betriebsablauf offen sein müssen. Sobald Rauch gemeldet wird, löst der Feststellmechanismus die Tür. Die Feuerschutztüren schließen sich und verhindern das Ausbreiten von Brand- und Rauchgasen auf benachbarte Räume und Gebäude.
Feststellanlagen für so genannte Feuerschutzabschlüsse (Brandschutztüren und -tore) bestehen grundsätzlich aus mehreren Komponenten:
- den Feststelleinrichtungen (Haftmagnete), die die Türen im Normalbetrieb offen halten. Bei Alarm oder bei manueller Auslösung geben sie die Türen frei.
- den Brandmeldern: Sie überwachen die Rauchgaskonzentration im Raum. Steigt diese an, schalten die Brandmelder in den Alarmzustand. Eine weitere Methode ist die Überwachung der Raumtemperatur. Dazu werden Wärmemelder eingesetzt. Steigt die Raumtemperatur schnell an oder überschreitet sie 58°C, schalten die Melder in den Alarmzustand.
- dem Rauchschutzschalter als zentrale Energieversorgungs- und Verarbeitungseinheit der Anlage. Die Signale der Brandmelder kommen hier an und werden ausgewertet. Bei Alarm oder beim Betätigen des integrierten Auslöseschalters schaltet der Rauchschutzschalter die Magnete ab. Die Türen können nun sicher schließen und schotten so das restliche Gebäude ab.